Rhododendron – Standort und Pflege

Rhododendron ist eine toll blühende dichte Pflanze, die es in zahlreiche Variationen gibt. Es gibt Pastelltöne, aber auch knallige Farben. Welchen Standort bevorzugen Rhododendren? Welche Pflege benötigen sie?

Lila Blühender Rhododendron.
Lila Blühender Rhododendron.

Rhododendron blüht immer üppig und das als eines der ersten Pflanzen des Jahres. Bereits ab Mai bis Juni blüht die Pflanze. Mittlerweile sind nahezu alle Farben erhältlich, zarte Pastelltöne, aber auch knalliges Pink. Es werden kleine glockenförmige Blüten geboten, die im Zusammenspiel wie ein großer Ball wirken. Der Großteil der Rhododendren ist immergrün und wirft kein Laub ab. Sie bieten sich daher möglicherweise sogar als gestalterische Hecke an.

Weitere immergrüne Hecken finden Sie hier.

Standort

Um möglichst lange Freude am Rhododendron zu haben, sollte man den idealen Standort auswählen. Rhododendron ist sehr empfindlich was den Standort anbelangt. Wählt man den falschen Standort können Krankheiten die Pflanze befallen oder der Rhododendron geht ein.

Rhododendron mit Unkrautvlies und Rindenmulch.
Rhododendron mit Unkrautvlies und Rindenmulch.

Wichtig ist, dass der Rhododendron nicht der Mittagssonne ausgesetzt wird. Er sollte halbschattig stehen. Der Boden sollte nährstoffhaltig und humusartig wie im Wald sein. Kaum ein Boden hat von Natur aus die Nährstoffe, die ein Rhododendron benötigt. Aus diesem Grund empfehlen wir, den Rhododendron zu Beginn in möglichst viel Rhododendronerde zu pflanzen. Diese enthält alle wichtigen Nährstoffe. Nun muss die Pflanze ordentlich gewässert werden. Optimal ist Unkrautvlies und Rindenmulch um die Feuchtigkeit im Boden zu halten. So kann der Rhododendron gut anwachsen.

Pflege

Rosa Blühender Rhododendron.
Rosa Blühender Rhododendron.

Rhododendronerde ist insbesondere für das Anwachsen wichtig. Irgendwann sind jedoch die Nährstoffe in der Erde verbraucht. Nun muss ordentlich mit Rhododendrondünger gedüngt werden. Nach dem ersten Frost, also im März oder April sollte reichlich Dünger zugegeben werden. Notfalls sollte man im Juli oder August nochmal nachdüngen. Reicht das nicht und der Rhododendron zeigt erste Schwächen sollte man von Zeit zu Zeit die Erde austauschen und neue Rhododendronerde hinzugeben. Ist das auch nicht ausreichend, sollte man die Erde nochmal komplett gegen Rhododendronerde austauschen.

Rhododendron sollte möglichst nicht beschnitten werden. Die meisten Pflanzen reagieren darauf nicht sehr positiv. Schlimmstenfalls gehen diese ein. Da Rhododendron riesig (bis zu 3 m im Durchmesser) werden kann, sollte man bereits beim Pflanzen überlegen, an welchen Standort er kommen soll. Ein späteres Beschneiden bzw. Einstutzen ist nur schwer möglich.

Stellt man fest, dass die Knospen schwarz werden, kann das an Zikaden liegen. Diese schädigen die Pflanze nachhaltig, indem sie ihre Eier in der Pflanze ablegt und so die Knospen „verwundet“. Bekämpfen kann man die Zikaden mit Gelbtafeln. Eine andere Variante ist, bereits im Frühjahr die Larven mit Insektenbekämpfungsmittel (Schädlingsfrei) zu beseitigen.

Fazit

Schafft man es, die geeigneten Verhältnisse für den Rhododendron herzustellen, ist das eine sehr schöne immergrüne Pflanze, die jeden Garten bereichert. Man kann ihn in großen Gruppe, als Solitärgewächs oder sogar als Hecke anpflanzen. Rhododendron ist vielfältig und wenn er einmal angewachsen ist relativ pflegeleicht.

 

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