Saugroboter – Test, Vor- und Nachteile Vorwerk KOBOLD VR200

Wir hatten immer wenig Zeit für uns, um mal ein Buch zu lesen oder Sport zu machen. Die freie Zeit haben wir zum Putzen oder zum Spielen mit den Kindern genutzt. Um mehr Zeit zu haben, haben wir uns für einen Saugroboter entschieden. Unsere Erfahrungen und die Vor- und Nachteile des Saugroboters lesen sie in dem Artikel. 

Funktionsweise Vorwerk KOBOLD VR200

Saugroboter Vorwerk VR200
Saugroboter Vorwerk VR200

Die Vorteile eines Roboters sind uns bereits beim Gardena Mähroboter bewusst geworden und so haben wir beschlossen, uns auch einen Saugroboter zuzulegen. Um einen wirklich guten Saugroboter zu kaufen, haben wir uns den Test von Stiftung Warentest zum Thema Saugroboter 02/2015 gekauft. Mit diesen Informationen haben wir uns befasst und uns schlussendlich für den Testsieger, den Vorwerk Kobold VR200 entschieden. Mit dem Saugroboter hat man die Möglichkeit, die Wohnung bzw. das Haus automatisch reinigen zu lassen. Der Saugroboter navigiert sich über einen Laser und fährt so systematisch jeden Raum ab. Er schafft es, durch seine geringe Höhe (ca. 9 cm), unter Möbel zu fahren und auch die Ecken zu sagen. Die Böden sind ihm hierbei egal, er saugt Teppiche, Holzböden und auch Steinböden sehr gut. Der Vorwerk Saugroboter hat eine Rundbürste, die mit Gummilamellen und Borsten versehen ist. An einer Seite sind kleine Außenbürsten, die den Dreck aus den Ecken zum Saugroboter befördert, so dass der Schmutz weggesaugt werden kann. Der Saugroboter hat eine unwahrscheinliche Saugkraft. Wir hatten zuvor  den Boden mit unserem normalen Staubsauger gesaugt und es kam trotzdem noch unwahrscheinlich viel Schmutz im Saugroboter an. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass man beim manuellen Saugen sicher einige Ecken vergisst. Der Saugroboter hingegen lässt offenbar nichts aus. Er verfügt über Ultraschallsensoren, die genau erkennen, wo ein Hindernis steht oder eine Treppe ist. Er fährt langsam an Hindernisse heran und beschädigt so auch keine Möbel. Kleine Erhebungen schafft er zu überwinden. An der Treppe stoppt er. Soll er in Räume nicht hinein fahren, gibt es ein Magnetband, welches man davor kleben kann. Dann erkennt der Roboter, dass er in dem Raum nicht saugen soll. Wir haben zu Beginn den Saugroboter immer im normalen Modus und nicht im Eco Modus saugen lassen, weil wir dachten, er schafft im normalen Modus eine bessere Reinigung. Er ist zwar im normalen Modus etwas leistungsstärker, hält aber nicht so lange durch. Wir haben Steinböden und Holzböden und können im Eco Modus keine viel schlechtere Reinigungsleistung erkennen. Möglicherweise wirkt sich das bei Teppichboden aus. Im Eco Modus schafft er bei uns eine komplette Etage zu saugen (ca. 90 qm). Er saugt dann in etwa 90 Minuten. Die Anzahl der Quadratmeter ist immer abhängig davon, um wie viele Hindernisse der Saugroboter herum fahren muss. Bei vielen Hindernissen schafft er weniger qm, als bei wenig Hindernissen. Grundsätzlich kann der Saugroboter im Eco Modus ca, 90 Minuten laufen. Der Saugroboter ist mit einem Lithium-Ionen Akku ausgestattet. Ist der Akku leer, fährt der Saugroboter selbstständig zur Ladestation. War der Roboter noch nicht fertig mit der Etage, saugt er nach dem Aufladezyklus noch den Rest.

Programme

Der Saugroboter hat verschiedene Programme

  • Raumreinigung
  • Spotreinigung
  • Zeitprogramm/Programmierbar

Bei der Raumreinigung reinigt der Raum alle Räume, die ihm zugänglich sind. Die Spotreinigung setzt man ein, wenn man nur kurz einen kleinen Bereich von ca. 1,5 x 1,5 m saugen lassen möchte. Beim Zeitprogramm kann man Zeiten fest einstellen, an denen der Saugroboter saugen soll. Der Roboter fährt dann alleine los, lädt sich zwischenzeitlich auf, fährt dann weiter und stoppt, wenn er fertig ist. Man muss also nicht dabei sein. Das ist bei uns eine oft genutzte Funktion. Ich fahre einkaufen und lasse in dieser Zeit den Saugroboter die Wohnung reinigen. Der Roboter kann auch mit der beigefügten Fernbedienung bedient werden. Wir haben diese jedoch noch nie benötigt, da wir ohnehin die Zeiten einstellen und dann saugen lassen. Man kann Stühle und ähnliches zwar stehen lassen, wir räumen diese Hindernisse jedoch immer hoch, damit der Saugroboter besser durchkommt und auch mal unter den Stuhlbeinen saugt. Sonst würde er hindurch fahren.

Schmutzfangbehälter mit Saugöffnung des Saugroboter Vorwerk VR200
Schmutzfangbehälter mit Saugöffnung des Saugroboter Vorwerk VR200

Ist der Saugroboter voll, meldet er sich mit einer kleinen Melodie, dass der Schmutz ausgeleert werden soll. Hierbei kann man den Schmutzfangbehälter einfach mit einem Klick ausbauen und ausschütten. Eine andere Variante ist die Saugöffnung. Hier kann man mit einem handelsüblichen Staubsauger den Schmutz heraussaugen.

Vorteile und Nachteile des Saugroboters

Hier kommen die eben genannten Vorteile und auch die Nachteile kurz und knapp.

  • Mehr Freizeit
  • Optimale Reinigungsleistung
  • Eco Modus ist sparsamer und hat somit eine längere Saugdauer
  • Programmierbar
  • Energieeffizienter Lithium Ionen Akku
  • Navigiert über Laser und saugt somit systematisch jeden Raum ab
  • Geringe Höhe, die auch das Saugen unterm Sofa und unter Schränken zulässt
  • Bedienung über Fernbedienung

Der Saugroboter hat auch einige Nachteile, die allerdings im Verhältnis zu den Vorteilen klar zu vernachlässigen sind.

  • Relativ hoher Anschaffungspreis
  • Ladestation muss angeschlossen werden und ist sichtbar, wobei die Ladestation sehr schmal ist und meines Erachtens auch kaum auffällt
  • Kann Treppen nicht überwinden, was heißt dass man bei mehreren Geschossen, den Saugroboter in die einzelnen Etagen tragen muss. Man kann jedoch die Ladestation einzeln kaufen und sich diese in die einzelnen Etagen stellen.

Fazit

Wir würden uns immer wieder einen solchen Saugroboter zulegen, da das Reinigungsergebnis einfach optimal ist. Darüber hinaus haben wir noch mehr Zeit und müssen uns um das Staubsaugen nicht mehr kümmern. Gerade bei Kindern, die doch recht viel krümeln oder auch bei Haustieren, die viele Haare verlieren, lohnt sich ein solches Gerät definitiv, da man bei so vielen Mitbewohnen doch sehr häufig zum Staubsauger greift. Bei uns läuft der Saugroboter mittlerweile jeden 2.-3. Tag und saugt während wir arbeiten und die Kinder in der Kita sind. Dann kommen wir nach Hause und haben ein sauberes Haus.

Ein Gedanke zu „Saugroboter – Test, Vor- und Nachteile Vorwerk KOBOLD VR200

  1. Ich bin auch mehr als zufrieden mit meinem Saugroboter. Wir können uns ein Leben ohne mittlerweile schon gar nicht mehr vorstellen. Schon irre wie man das vor einigen Jahren noch „seltsam“ fand und es heute das normalte der Welt ist 🙂

    Beste Grüße

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