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Aufgrund der niedrigen Zinsen wagen mehr und mehr junge Familien den Schritt, ein eigenes Haus zu bauen. Einer der wichtigsten Grundpfeiler dafür ist eine solide Baufinanzierung. In der Regel sollte man sich als angehender Bauherr nach der Grundstücksfindung und der Planung des Hauses mit der Baufinanzierung beschäftigen. Wichtig ist auch für diese Phase des Hauskaufes nichts zu überstürzen und die verschiedenen Angebote der Banken gut zu vergleichen. In der Regel ist der Kunde König!

Folgende Themen sind bei der Planung der Baufinanzierung wichtig:

  1. Wie hoch sollte die Belastung maximal sein, was kann ich mir leisten?
  2. Zinsen und Zinsbindung
  3. Darlehenssumme
  4. Zahlweise der Raten

Wie hoch sollte die Belastung maximal sein, was kann ich mir leisten?

Baufinanzierung und Baunebenkosten
Baufinanzierung genau berechnen

Bevor ich einen Kredit aufnehme, sollten Bauherren genau auflisten, was das zukünftige Haus kosten soll. Hierbei sollten auch die Baunebenkosten einbezogen werden und eventuelle Kosten für das Grundstück. Darüber hinaus muss man sich genau auflisten, welche Einnahmen und Ausgaben ich als Bauherr bzw. als Familie habe. Optimalerweise führen angehende Bauherren über einen längeren Zeitraum ein Haushaltsbuch, um sich einen Überblick zu verschaffen, denn meist liegt man mit einer Schätzung falsch. Der nächste Schritt ist, Einnahmen und Ausgaben gegenüber zu stellen. Die sich daraus ergebende Differenz zeigt das maximal mögliche Finanzierungspotenzial. Dieses sollte keinesfalls ausgeschöpft werden. Wichtig ist immer, Reserven zu haben. Es gibt keine Faustregel, wie viel des Finanzierungspotenzials tatsächlich als Darlehen aufgenommen werden sollte, optimalerweise hat man jedoch noch ausreichend Puffer und plant langfristig, damit die Kreditraten auch dauerhaft getilgt werden können und nicht nur in der momentanen Situation.

Zinsen und Zinsbindung bei der Baufinanzierung

Als ersten Schritt holt man bei verschiedenen Banken Angebote ein für die in Anspruch zu nehmende Darlehenssumme. Hierbei sollte man sich mit den Zinsen und den Zusatzkosten beschäftigen, die die jeweilige Bank verlangt. Einige Banken schlagen bei der Kreditvergabe zusätzliche Gebühren auf, wobei diese nicht mehr zulässig sind. Kreditverträge sollte also genau geprüft werden.

Neben den Zinsen selbst ist auch die Zinsbindung im Vertrag mit der Bank von großer Bedeutung. In den meisten Fällen beträgt die Zinsbindung 10 oder 15 Jahren. Generell gilt, je niedriger der Zinssatz, desto sinnvoller ist es, eine lange Zinsbindung zu wählen, da dann der niedrige Zinssatz für einen längeren Zeitraum garantiert ist. Allerdings muss man für die Garantie des günstigeren Zinssatzes für einen längeren Zeitraum meist einen kleinen Aufschlag bei den Zinsen hinnehmen. Bei dem maximal möglichen Darlehen, welches man aufnehmen kann, sollte man auch bedenken, dass am Ende der Laufzeit eines Kredites der Kredit meist noch nicht vollständig getilgt ist. Die monatliche Finanzierungsrate sollte also so berechnet werden, dass die Rate auch bei einem höheren Zinssatz ohne Probleme beglichen werden kann.

Darlehenssumme

Ist man sich über Einnahmen und Ausgaben im Klaren bzw. hat man sich über das Finanzierungspotenzial Gedanken gemacht, geht es an die Berechnung der Darlehenssumme. Das ist die Summe, die der Bauherr als Kredit bzw. Darlehen maximal aufnehmen kann. Wie sich die Darlehenssumme genau berechnet kann man beim Baufinanzierungsrechner von Baufi24 sehr gut nachbilden. Bei Baufi24 wird ein Rechner zur Verfügung gestellt, mit dem man anhand der eingegeben Daten genau berechnen kann, welche Belastung auf den Bauherren zukommt. Hierbei kann ein Zinssatz vorgegeben werden oder man nutzt die bei Baufi24 hinterlegten Zinssätze. Darüber hinaus kann man wählen, ob man ein klassisches Darlehen mit Tilgung oder ein Darlehen mit Tilgungsaussetzung berechnen möchte.

Zahlweise der Raten

Bei der Zahlung der Raten kann man zwischen der jährlichen, quartalsweisen oder monatlichen Zahlweise wählen. In den meisten Fällen zahlt man die Raten monatlich zurück. Um die monatliche Belastung zu berechnen, muss das zuvor berechnete Maximal-Darlehen durch 12 geteilt werden.

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