Die wichtigsten Nebenkosten beim Grundstückskauf

Die Nebenkosten beim Grundstückskauf liegen schnell bei 10% der Kaufsumme. Mit welchen Kosten der angehende Grundstückskäufer rechnen sollte erfahren sie hier.

Wer ein Haus baut, sollte sich auch mit den Nebenkosten beschäftigen, damit man bei der Finanzierung keine bösen Überraschungen erlebt. Hierbei spielen auch die Nebenkosten beim Grundstückskauf eine erhebliche Rolle.

Notarkosten für Kaufvertrag und Grundbucheintrag

Die Nebenkosten beim Grundstückskauf können schnell 10% der Kaufsumme betragen
Die Nebenkosten beim Grundstückskauf können schnell 10% der Kaufsumme betragen

Zum Grundstückserwerb gehört ein beurkundeter Kaufvertrag. Diesen erhält man über einen Notar, welcher als „neutraler“ Vermittler für einen fairen Vertrag sorgen soll. Da die Spanne bei der Vertragsgestaltung Spielraum lässt und der Graubereich weit gefächert ist, sollte der angehende Grundstückskäufer den Notar bestimmen. Der Käufer trägt in der Regel ja auch die Kosten.

Für den Kaufvertrag werden etwa 1% des Kaufpreises fällig, für die Eintragung ins Grundbuch noch einmal 0,5%. Erst wenn der Käufer ins Grundbuch eingetragen wurde, ist er auch der Besitzer des Grundstücks. Die Dauer der Eintragung kann bis zu mehreren Monaten betragen.

Bei einem Grundstück im Wert von 100.000 Euro fallen ca. 1.500 Euro Notarkosten an.

Grunderwerbssteuer

Die Grunderwerbssteuer beträgt in Deutschland zwischen 3,5% und 6%, diese gilt für das jeweilige Bundesland. Beim Kauf über einen Generalunternehmer, welcher auch das Haus baut, wird die Grunderwerbssteuer auch für den Preis des Hauses fällig.

Tipp: Übersicht der Grunderwerbssteuer in den jeweiligen Bundesländern.

Die Maklergebühren

Die Maklergebühren richten sich prozentual nach dem Grundstückswert. Es gibt für die Höhe der Maklergebühren, oder auch Courtage bzw. Provision genannt, keine festgelegten Sätze oder Regeln. So unterscheidet sich die Höhe der Maklergebühren je nach Region. Häfig liegt diese zwischen 3,57% und 7,14% inklusive Mehrwertsteuer. In der Regel werden die Kosten vom Käufer getragen.

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